Stadtteilzentrum in Karlsruhe Oberreut
Seit den 60er Jahren wurde Karlsruhe - Oberreut im Zuge einer langfristigen städtebaulichen und politischen Zielvorgabe entwickelt, um die Innenstadt mit der zeitgleichen Sanierung der Altstadt - das „Dörfle“- zu entlasten.
In diesem Zusammenhang werden ab 1975 im Stadtteil Oberreut dringend notwendige, fehlende, soziale und kommerzielle Einrichtungen zu einem hierfür notwendigen neuen Stadtteilzentrum entwickelt und ausgebaut.
Die städtebauliche Planung des neuen Stadtteilzentrums und Realisierung wesentlicher Baumassnahmen lag in Händen der Architekten Prof. Paul Schütz und Dipl. Ing. Rainer Maul, ebenfalls die „Künstlerische Oberleitung“ der Baumassnahmen sowie die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes.
Konzeption
An einer Nordwest-Südost Achse, welche die vorhandene Wohnbebauung der Waldlage mit der (künftigen) Feldlage III verbindet, konzentrieren sich Gemeinschafts-, und Dienleistungseinrichtungen. Entlang der Nord-Süd Achse erstreckt sich eine dreigeschossige Wohnbebauung, die im Osten durch parallel verlaufende, zweigeschossige Reihenhauszeilen ergänzt wird. Ein Waldgebiet mit dem angrenzenden Wohngebiet Mittelreut wird an dieser Achse über das Zentrum mit dem Gebiet Feldlage I und einer Schule verknüpft.
Das Gebiet ist bis auf einen Garagenhof von Autoverkehr freigehalten. Öffentliche Parkplätze befinden sich in den Randbereichen. Eine Strassenbahn – und Bushaltestelle sind an zentraler Stelle angeordnet.
Architekt(en): | Schütz / Maul . Architektur + Städtebau |
Baustart: | 1975 |
Fertigstellung: | 1987 |